Jens Bergström

Ich verwende die Cheyenne-Produkte, um so sicher wie möglich zu tätowieren, wie es jeder Tätowierer tun sollte. Hygiene ist für mich sehr wichtig und Cheyenne gibt mir die Sicherheit und Abwechslung, die ich brauche, um in so vielen verschiedenen Stilen arbeiten zu können.

Equipment: HAWK Thunder Safety Cartridges HAWK Grips Power Unit I & II SOL Terra SOL Luna

Style: Realistic Japanese Old School / New School

Ich habe über 23 Jahre tätowiert und eine dreijährige Ausbildung absolviert. Ich begann 1996 mit dem Tätowieren und studierte Kunsthistorie. Ich habe als klassischer Auszubildender angefangen und meine ersten 5 Jahre im selben Laden gearbeitet. Im Jahr 2002 habe ich einen eigenen Shop gegründet, der sich noch in derselben Gegend befindet. Zwischen 2004 und 2008 habe ich zwei Studios betrieben, eins im Zentrum von Stockholm und eins am ursprünglichen Standort außerhalb der Stadt. Jetzt haben wir nur noch einen Laden, den ich zusammen mit meiner Frau betreibe.

Aus einem selbstständigen Umfeld stammend, war es für mich selbstverständlich, mein eigenes Schicksal zu gestalten. Ein Tätowierer in den 90er Jahren zu sein, bedeutete natürlich harte Arbeit, viele Stunden auf Messen und alles, was zwischen Kanji, Rat Fink-Designs, Cherry Creek und heulenden Wölfen tätowiert wurde. Heute nenne ich mich stolz Allround-Tätowierer. Ich habe wahrscheinlich genug Tribals gestochen, um mich um den ganzen Planeten zu wickeln.

Als Tätowierer bin ich sehr vielseitig und sehe Tätowieren als Zusammenarbeit mit dem Kunden. Mein Ziel ist es immer alles was kommt zu entwickeln und zu verändern, aber ich konzentriere mich hauptsächlich auf themenbezogenen Realismus und meinen eigenen Stil des semi-realistischen Japaners. Ich bin ein Künstler und habe in den meisten Kategorien rund 30 Einzelpreise gewonnen. Ich wurde als bester schwedischer Tätowierer im Jahr 2005 sowie 2011 ausgezeichnet. Das ist ein Live-Wettbewerb, der alljährlich vor Ort im Rahmen unserer ältesten schwedischen Tattoo-Conventions stattfindet.

Seit 2010 arbeite ich mit Tätowierern zusammen, um eine Plattform für Bildung zu schaffen, die einen sichereren Handel und sichere Praktiken ermöglicht. Ich habe mich an der EU-Arbeit beteiligt, bessere Standards geschaffen und Vorschriften geschützt. Derzeit ist unser Schulungsprogramm eines der größten seiner Art in Europa und im Jahr 2018 wurde unsere Arbeit mit dem schwedischen Hygiene-Preis für progressive Arbeit gegen resistente Bakterien und eine sicherere Praxis ausgezeichnet. Bis zum heutigen Tag hat unser Programm über 1.000 Praktiker aus verschiedenen hygienischen Verfahren in Bezug auf die Arbeitsplatzhygiene geschult.

Ich habe 2009 mit Cheyenne angefangen und war einer der ersten in Skandinavien. Ich wurde von Roman Abrego in das System eingeführt und erkannte sofort das große Potenzial in den hygienischen Aspekten sowie den Vorteilen mit einem stummen System.

WARUM ICH CHEYENNE BENUTZE

Für mich als Tätowierer haben die verschiedenen Cheyenne-Systeme meiner Arbeit immer mehr Ausdruck verliehen. Sie geben meiner Hand die Möglichkeit, das zu tun, was ich will, einfach dadurch, dass sie viel leichter sind, als eine herkömmliche Spule. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die Spulenmaschine. Ich liebe das persönliche, coole und historische Gefühl mit ihnen, aber es ist weder das praktischste Werkzeug, noch das hygienischste.

Die verschiedenen Systeme haben mir über die Jahre die Chance gegeben, mich wirklich weiterzuentwickeln. Ich bin vor allem für meine komplizierten Details im Realismus bekannt und ich bin sehr zufrieden mit der Art, wie ich mich einem Tattoo nähern kann. Ich kann die verschiedenen Werkzeuge für verschiedene Dinge verwenden und als Allround-Tätowierer der 90er Jahre habe ich ein Werkzeug für jeden Stil und jede Technik. Ich liebe es Realismus zu stechen, aber ich liebe es auch, mich in einem kühnen japanischen Design oder in etwas Semi-Realistischem zu verlieren.

Das Cheyenne-System war eine echte augenöffnende Erfahrung. Ich erinnere mich an den Kampf mit den Spulenmaschinen, alle sehr persönlich, aber auch sehr unberechenbar. Mit den Maschinen von Cheyenne ist jeder Stich gleich, jeder Farbton ist derselbe und jedes Mal, wenn ich sie benutze, tuen sie dasselbe. Kein Aufwand, keine zusätzliche Zeit zum Feilen von Kontaktschrauben und kein unnötiger Ärger über eine Hubänderung.

Ich glaube, dass ich mit dem System sowohl auf der Haut als auch auf der Leinwand ein besserer und soliderer Künstler bin. Die Verwendung des Cheyenne-Systems hat mir auch die Gelegenheit gegeben, meine Zeichentechniken vor allem aus Zeitgründen zu entwickeln. Ich habe mehr Zeit zum Zeichnen und Malen, aber auch mehr Freizeit, und das nur weil die Wartung so viel weniger Zeit kostet. Mein Herz mag in der Vergangenheit liegen, aber mein Geist sieht in die Zukunft.

 

Equipment