Calle Corson

Ich habe 2015 begonnen mit Cheyenne zu arbeiten. Nachdem ich mich jahrelang mit der Feinabstimmung und der Mechanik verschiedener Spulenmaschinen beschäftigt habe, war es revolutionär für mich mit einer Rotary Maschine zu arbeiten. Das schönste war für mich, endlich eine Maschine zu haben, mit der man einfach arbeiten kann. Heutzutage kann ich einfach meine Maschine anschließen und loslegen.

Equipment: HAWK PEN SOL Nova Safety Cartridges HAWK PEN Grips

Style: Japanese

Ich habe mein ganzes Leben gezeichnet und versucht etwas zu schaffen. Gestartet habe ich meine „Karriere“ als Graffiti-Künstler. Das war besonders reizvoll, gerade weil Graffiti in den 90ziger Jahren verboten war. Als ich Mitte der 90er Jahre mit dem Tätowieren anfing, mussten wir nach Holland fahren, um uns Inspiration und die notwendige Ausrüstung zu besorgen. Wir waren uns in Schweden ziemlich selbst überlassen. Meine Mutter, welche auch eine Künstlerin ist, hat mir trotz der verbotenen Kunst immer wieder geholfen und mich ermutigt, kreativ zu sein. Ihre Arbeitsethik und Ausdauer nie aufzugeben, waren eine echte Inspiration für mich.
 
Wie die meisten Tätowierer habe ich angefangen im Tribal-Stil zu tätowieren, aber das änderte sich ziemlich schnell. Inzwischen arbeite ich seit über einem Jahrzehnt im Bereich Japanese. Ich liebe diesen Stil und es macht mich glücklich, das ich dort mein berufliches zu Hause gefunden habe. Meine Arbeiten sind großflächig und ich denke, es ist eine meiner Stärken, den Körper mit dem Tattoo ineinander fließen zu lassen. Für mich ist es wichtig, dass der Hintergrund und das Hauptmotiv miteinander verschmelzen.
 
Ich bin ein rastloser Mensch, der niemals mit seiner Arbeit zufrieden ist und immer versucht besser zu werden. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon als Kind viel gereist bin und als Erwachsener immer noch viel unterwegs bin. Auf den Reisen finde ich meine Inspiration und ich habe die Möglichkeit kreative Künstler aus der ganzen Welt zu treffen und mit ihnen Wissen auszutauschen. Das ist einfach großartig. Im Laufe der Jahre wurde ich von vielen talentierten Künstlern inspiriert und immer wieder lerne ich neue Menschen kennen, die mich überraschen. Das ist es, warum ich diese Szene so mag. Sie entwickelt sich ständig weiter.
 
Ich denke, es ist wichtig, immer wieder Neues zu schaffen. Auch um mich selbst immer wieder auf ein neues Level zu heben. Manchmal kann ich mich tagelang am Zeichentisch aufhalten und einfach meine Gedanken und meine Kunst fließen lassen. Das ist das, was mich ausmacht und was mich vorantreibt.
 

Warum ich Cheyenne benutze

Ich habe 2015 begonnen mit Cheyenne zu arbeiten. Nachdem ich mich jahrelang mit der Feinabstimmung und der Mechanik verschiedener Spulenmaschinen beschäftigt habe, war es revolutionär für mich mit einer Rotary Maschine zu arbeiten. Das schönste war für mich, endlich eine Maschine zu haben, mit der man einfach arbeiten kann. Heutzutage kann ich einfach meine Maschine anschließen und loslegen. Ich habe keine sogenannten „Bad machine days“ mehr. 
 
Im Moment arbeite ich am liebsten mit dem HAWK PEN. Er ist leicht und hat eine perfekte Balance. Manchmal habe ich das Gefühl, ich zeichne einfach mit einem Stift auf die Haut und vergesse dabei, dass ich eine Tätowiermaschine in der Hand halte. Ich mache alles mit dem HAWK PEN, er ist einfach für alles geeignet, egal ob Linien, Schattierungen oder ein sattes colour packing. Der HAWK PEN ist einfach perfekt. Für mich ist er eine revolutionäre Erfindung mit einem unglaublich hohen Qualitätsanspruch. 
 

Equipment